Bio und das Klima: Hält Bio was es verspricht?

Foto von Hermann Kollinger via pixabay

Datum/Zeit
29. September 2021
19:00 - 20:30


Dass die Landwirtschaft nicht unerheblich ist wenn es zum Klimawandel kommt, ist bereits bekannt. Doch sind manche Produkte klimafreundlicher als andere? Gerade Bio-Lebensmittel werben damit, das Klima zu schützen. Aber was wissen wir wirklich darüber, wie klima- und umweltfreundlich Bio ist? 

Ob Hackfleisch, Avocados, Pizza oder Wein: Die Bio-Sparte wächst in den letzten Jahren beachtlich und erweitert ihre angebotenen Produktpaletten. Die Nachfrage nach Bio hat seit der Coronakrise nochmal einen regelrechten Boom erlebt. Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung PwC sollen bei 24 % der deutschen Verbraucher mittlerweile sogar mehr Bio-Lebensmittel als konventionelle im Einkaufskorb landen, wogegen es 2017 noch 14 % waren.

Der Wunsch, etwas Gutes für die Umwelt und die Gesundheit zu tun, steht also für viele Verbraucher im Vordergrund. Doch was genau bedeutet Bio für unser Klima?

Die Wissenschaft scheint zu dieser Thematik noch gespalten zu sein. Auf der einen Seite sieht es so aus als wären 100 % Bio nicht umsetzbar, auf der anderen Seite wurden schon klare positive Effekte für den Klima- und Umweltschutz bewiesen. Wo stehen wir also derzeit? Ist der Griff zu Bio tatsächlich ein Schritt hin zum praktischen Klimaschutz? Welche Veränderungen brauchen wir um die Landwirtschaft und unsere Ernährung klimafreundlich zu gestalten?

Diese Fragen wird sich Prof. Dr. Jürgen Heß im Vortrag stellen. Dabei werden wir den derzeitigen wissenschaftlichen Stand beleuchten und die Unterschiede zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft auf globaler Ebene ansehen.

Am Ende wird es genug Raum und Zeit geben, Fragen zu stellen und zu diskutieren wie wir unsere Landwirtschaft in Zukunft klimaverträglich gestalten können.

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