Bio-Brot

Brot und Backwaren sind ein zentraler Bestandteil in vielen Gastronomien und ein wichtiger Teil der nationalen und internationalen Esskultur. Doch bei der Qualität, Bekömmlichkeit und in Sachen Nachhaltigkeit gibt es große Unterschiede:
Einkauf
Warum Bio-Brot aus der Region
einkaufen?

Hohe Qualität für eure Gäste
- frisches, unbelastetes Getreide
- Bei einer handwerklichen Brot-Herstellung bekommt der Teig Zeit zum Gehen (>24 Std), was das Brot bekömmlicher und geschmackvoller macht
- So kann auf viele Zusatzstoffe verzichtet werden, die bei einer industriellen Brot-Herstellung notwendig sind


Gut für die Natur & uns Alle
- Bei Bio-Broten darf ausschließlich Bio-Getreide verarbeitet werden
- Natürlicher Dünger hält das Grundwasser sauber
- Natürlicher Pflanzenschutz schont die Ackerböden
- Bio-Bäckereien setzen oft zusätzlich auf eine regionale Wertschöpfungskette und kaufen ihre Rohstoffe bei Landwirten und Mühlen im Umland


Was gibt’s bei uns?
Sorten & Warenkunde

Mischbrot
Meist eine Kombination aus Weizen- und Roggenmehl. Bei hohem Weizenanteil wird als Backtriebmittel Hefe verwendet. Je mehr Roggenmehl, desto eher wird zusätzlich Sauerteig zugegeben.

Roggenbrot
Enthält mindestens 90 % Roggen. Roggenteig wird erst durch Zugabe von Säure backfähig. Traditionell wird diese Säure ausschließlich durch Sauerteig (aus Wasser, Mehl, Wärme, Zeit) zugesetzt. Der Sauerteig gibt dem Brot einen herzhaften leicht säuerlichen Geschmack und ist wesentlich haltbarer als Weizenbrot.

Weißbrot
Aus feinem Weizenmehl (mindestens 90 %) und dem Backtriebmittel Hefe. Sehr mild und locker, z.B. Baguette oder Ciabatta.

Pumpernickel
Ursprünglich aus Westfalen. Zu mindestens 90 % aus Roggenbackschrot und/oder Roggenvollkornschrot. Minimale Backzeit 16 Stunden. Extrem dicht, saftig und sehr lange haltbar.

Welche Vorteile hat Vollkorn-Brot?


Da beim Vollkorn-Mehl Kleie und Keimling erhalten bleiben, liefert es auch viel mehr wichtige und gesunde Nährstoffe für unseren Körper. Ballaststoffe nehmen wir ohnehin meistens in zu geringem Maße zu uns, wobei sie essenziell sind, um unseren Darm zu regulieren. Außerdem halten Vollkorn-Produkte länger satt.

Altes Brot übrig? Daraus werden tolle Speisen für Ihre Speisekarte:

Knödel

Croutons auf Suppen/Bowls (geht auch super mit Brezen)

Brösel/Panade

Wer liefert’s aus dem Münchner Umland?
Lieferbetriebe

Biobäckerei Schubert
Augsburg
Bäckerhandwerk seit 1928: die familiengeführte Bäckerei liefert Bio- und Vollwert-Backwaren. Mindestbestellwert 90 €
- Sauerteig-Brote
- Semmeln
- Baguettes
- Süßes
Kontakt:
Tel: 0821 650 655 15
E-Mail: Lorenz.Leinauer@baeckerei-schubert.de

Mauerer Öko-Bäckerei
Allach-Untermenzing
Die Münchner Traditions-Bäckerei liefert eine umfangreiche Auswahl von TK- und Frischwaren. Kostenfreie Belieferung ab 40 € Bestellwert
- Weiß- / Vollkorn- / Mischbrote
- Sauerteig-Brote
- Semmeln
- Laugengebäck
- Süßes
Kontakt:
Tel: 089 818 881 228
E-Mail: kundenservice@mauerer.de

Brotraum
Schwabing
Brotraum verwendet Sauerteig, alte regionale Getreidesorten und Teige ohne Zusatzstoffe – gebacken in Schwabing.
- Sauerteig-Brote
- Pastries
- Saisonale Specials
Kontakt:
Tel: 089 761 021
E-Mail: bestellung@brotraum.bio
Hinweis: diese Liste stellt nur eine Auswahl der Lieferanten im Münchner Umkreis dar.
Wenn Sie als Bio-Lieferant hier aufgelistet werden möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Wusstest du, …
…wie viel Acker ein Leib Brot benötigt?
Für ein 500-g-Weizenbrot muss ein Landwirt etwa 5.500 Weizenkörner vom Acker ernten. Bei einem Durchschnittsertrag von 16.000 Weizenkörnern pro Quadratmeter Acker kann man darauf also das Getreide für rund 1.500 g Weizenbrot anbauen. Weil bei Roggen der Durchschnittsertrag geringer ist, wächst auf dem Quadratmeter Acker alternativ das Getreide für ein Kilo Roggenbrot. Pro Quadratmeter Acker muss der Landwirt 8–9 Monate vor der Ernte etwa 400 Getreidekörner aussäen.
